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Interviews - SG-P Aug. 2006

Herzlichen Dank an SGP und Dan für die Genehmigung, das Interview hier zu veröffentlichen.

Paul McGillion wurde am 5. Januar 1969 in Paisley, Schottland, als sechstes von sieben Kindern geboren. Als er zwei Jahre alt war, zog seine Familie allerdings nach Kanada. Als Jugendlicher kam er zurück nach Schottland, kehrte aber nach sieben weiteren Jahren nach Kanada zurück. Paul studierte Lehramt (Biologie und Sport) als Hauptfach und Theater als Zweitfach. Während des Studiums war er Profi im „Freestyle-Wrestling“. Nach Beendigung des Studiums unterrichtete er Theater in Toronto, Kanada.

Die letzten Jahre verbrachte er aber damit, seine Schauspielkarriere voran zu bringen. Paul hatte mehrere Gastauftritte in bekannten Serien, wie Smallville, Seven Days, usw. Anfang 2006 spielte er gemeinsam mit Atlantis-Kollege David Hewlett in dessen Independence-Film. Für das Drama „See Grace Fly“, bei dem er außerdem auch Regie geführt hatte, wurde er für den LeoAward als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert.

Bereits in der 10. Folge der 1. Staffel Stargate: SG-1 sammelte er Erfahrungen mit der Sci-Fi-Serie. In dieser Folge spielte er die erste Person, die durch das Stargate ging, Ernest Littlefield.
Seit 2004 ist er bei Stargate: Atlantis mit dabei. Seine Rolle, der schottische Arzt Carson Beckett, kam bei den Fans bereits nach dem Pilotfilm „Rising“ so gut an, dass die Autoren ihn in so viele Episoden der ersten Staffel wie möglich, miteinbezogen. Seit der zweiten Staffel gehört er zum Maincast.

Vor drei Wochen führte Stargate-Project ein exklusives Interview mit Stargate Atlantis Schauspieler Paul McGillion. Hier ist die deutsche Übersetzung des Interviews.

Stargate-Project: Jetzt, da Atlantis in seinem 3. Jahr ist, wie denkst du über den bisherigen Erfolg (von Atlantis)?
Paul McGillion: Nun, in Anbetracht, dass die meisten Fernseh-Serien nicht das Licht der Welt erblicken – ist es eine einmalige Gelegenheit, in die Staffel 3 einer erfolgreichen Serie zu gehen.


SG-P: Hast du eine Lieblingsepisode aus Staffel 3?
PMG: Bis jetzt, in dieser Staffel, hat „Irresistible“ sehr viel Spaß gemacht, weil die ganzen Darsteller die Chance hatte aus ihrem Charakter zu springen. Ich glaube, die Fans werden die (Folge) „Phantoms“ genießen, ich glaube, dass sie ein wirklich cleveres Skript hat und es gibt durchweg einen großartigen Sinn für dramatische Spannung.

SG-P: Es gab viele Gastschauspieler in dieser Staffel. Mit wem hast du gerne zusammen gearbeitet und wen würdest du gerne als Gaststar sehen?
PMG: Ich hatte das Glück mit dem Multitalent Richard Kind, der aus “Verrückt nach dir“ und “Chaos City“ bekannt ist, zusammenzuarbeiten. In ’Irresistible’ hatten wir viele Szenen zusammen und sein komödiantisches Timing ist fehlerlos. Nicht zu vergessen, dass er eine gute Geschichte erzählen kann. John Lithgow wäre ein großartiger Wraith!

SG-P: Die Verantwortlichen haben im Internet gesagt, dass eines ihrer Hauptziele in der dritten Staffel ist, die Charaktere, ihre Familien und Hintergründe zu erforschen. Bist du daran beteiligt oder ist es alles schon für dich geschrieben? Und was sollen die Zuschauer deiner Meinung nach über Beckett erfahren?
PMG: Ich denke, Staffel drei hat den Charaktern viel an Hintergrundgeschihten gegeben und denke, dass sich die Verantwortlichen wirklich darauf konzentrieren, ein feines Gespür für die Chemie zwischen den Hauptdarstellern zu entwickeln. Was meine Einbeziehung in die Geschichten betrifft, neigen wir dazu das Schreiben eher unseren hervorragenden Autoren zu überlassen. Ich denke, die Zuschauer werden in dieser Staffel viele Dinge über Beckett erfahren – viele große Überraschungen, auf die ich nicht eingehen kann...

SG-P: Was magst du an deinem Charakter am meisten und was am wenigsten?
PMG: Ich weiß nicht – was kann man an Beckett nicht mögen? Er ist viel reizender als ich...

SG-P: In ‘Misbegotten’ spielte Beckett eine bedeutende Rolle als Stimme des Gewissens … und versuchte, den Tod der transformierten Wraiths zu verhindern. Was denkst du über diese Episode und wie wichtig war sie deiner Meinung nach für deinen Charakter?
PMG: Die Folge ’Misbegotten’, Beckett hatte sicher ein großes moralisches Dilemma auf dem Hals. Ich denke, der inner Kampf, mit dem der Charakter umgehen muss – besonders auf einem bio-ethischen Level. Beckett neigt sich auf der Seite der Rechtschaffenheit zu wiegen – aber in Zeiten des Krieges, das heißt: mit den Wraith, geht die moralische nicht immer als Sieger hervor. Soweit es die Wichtigkeit für den Charakter betrifft, denke ich auf jeden Fall, dass es eine andere Ebene des vielschichtigen Beckett zeigt.

SG-P: Wie sehr hat sich dein Charakter deiner Meinung nach in diesem Jahr entwickelt? Gefällt dir die Veränderung oder gibt es etwas, was du anders tun würdest?
PMG: Ich denke, der Charakter entwickelt sich mit jeder Episode und Staffel stetig weiter. Da die Autoren und Fans immer vertauter mit Beckett werden, werden ihm hoffentlich auch mehr Geschichten beschert.

SG-P: Hast du mit Richard Dean Anderson, während seinem Gast Auftritt zusammengearbeitet?
PMG: Ja, ich hatte die Gelegeneit mit Richard Dean Anderson während seines Gastauftrittes zu arbeiten. Auch wenn es nur kurz war und wir nicht so viele Szenen zusammen hatten – es war wie immer ein absolutes Vergnügen.

SG-P: Ich weiß du kannst uns nicht viel über aufkommende Episode erzählen, aber kannst du uns irgendeinen Hinweis geben, über irgendeine Überraschung auf welche sich die Fans freuen sollten?
PMG: Nun, lass es mich mal so sagen – einige der Dinge, welche in der 3. Staffel passieren – würde ich wetten, dass ihr sie nie erratet. Ich kann euch aber erzählen, dass McKay Beckett mal wieder in einige bloßstellende Lagen bringt. Aber macht euch keine Sorgen – es wird kein Geküsse geben.

SG-P: Vervollständige den Satz. Wenn ich an Atlantis denke, ist das erste was mir in den Kopf kommt…?
PMG: ..tolle Zeiten gefangen in einem Puddle Jumper!

SG-P: Freust du dich schon auf deinen Convention Auftritt in England und Deutschland, später dieses Jahr? Was erwartest du?
PMG: Ich kann nicht warten nach England und Deutschland zu kommen! Was ich erwarte sind mehr von den großartigen Fans, bei welchen ich die Chance hatte, sie bei meinem letzten Besuch zu treffen. Ich freue mich wirklich sehr darauf!

SG-P: Du hast schon viele verschieden Rollen, in einer breiten Auswahl von TV-Serien und Filmen gespielt. Sie allesamt genommen, welche war deine liebste Filmerfahrung?
PMG: Ich würde sagen, das neben Atlantis, der Spielfilm „See Grace Fly“ meine liebste Filmerfahrung für eine menge von Gründen war. Guckt euch den Film an, wenn ihr das nocht nicht gemacht habt! Und nicht zu vergessen: „A Dog’s Breakfast“, welcher mein guter Freund David Hewlett geschrieben, Regie geführt hat und die Hauptrolle gespielt hat. Das war eine großartige Zeit.

SG-P: Wie sieht der Status von „A Dog’s Breakfast“ aus? David Hewlett hat erwähnt, dass eine Überprüfung des Filmes für die Besetzung und die Mannschaft gab, was denkst du von dem fertigen Produkt?
PMG: Im Moment glaube ich, versuchen die Produzenten Jane Loughman und John Lennic den Film auf Festspiele überall auf der Welt zu bekommen. Und von dem was ich gehört habe – gibt es schon eine menge Interesse von Distributoren. Ich muss sagen – dieser Film ist einfach ein Kracher!

SG-P: Sind irgendwelche Projekte für die Lücken (Pausen) in diesem Jahr in Planung?
PMG: Noch nicht – aber ich bin mir sicher, dass noch irgendwas aufkomme wird! Ich bin genau in der Mitte von Staffel 3 von Atlantis im Moment – und dort liegt im Moment meine Konzentration!


Erstellungsdatum : 30/08/2006 @ 09:52
Letzte Änderung am : 30/08/2006 @ 09:54
Kategorie : Interviews
Seite gelesen 3457 Männlich


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